SpVgg. Dresden-Löbtau gewinnt Pokalfinale 2022!

Die SpVgg. Dresden-Löbtau hat sich in einem spannenden und hochklassigen Finalspiel um den Amateurpokal der Ostsächsischen Sparkasse Dresden mit 3:1 gegen den TSV Cossebaude durchgesetzt und damit erstmals den Pokalsieg errungen.

Beide Mannschaften hatten in den vorherigen Runden durchaus das ein oder andere Schwergewicht im Dresdner Fußball ausgeschaltet und standen dementsprechend zurecht im Endspiel. Löbtau-Chefcoach Eric Sobczak veränderte sein Team im Vergleich zum letzten Ligaspiel auf drei Positionen: für Peter, L. Minack und Sobczak begannen Karnath, Schönherr und Lynge Johansen. Beim TSVC wurde ebenfalls dreifach rotiert und so nahmen Vogler, Pechel und Michalk auf der Bank Platz. Stattdessen begannen Jendro, Wolf und Kapitän Kleebank.

Mit dem pünktlichen Anpfiff durch Referee Nicholas Köhler präsentierten sich beide Teams hellwach und so dauerte es nur 30 Sekunden bis zur ersten Gelegenheit. Hendrich spielte Klapsch auf der rechten Außenbahn perfekt frei, doch vor dem Tor versagten ihm die Nerven und der Abschluss landete genau in den Armen von Karnath. Das Spiel nahm weiter an Fahrt auf und so verzeichnete auch die Spielvereinigung nach 8 Minuten eine erste Chance, doch auch da brachte Mark den Ball nicht im Tor unter. Doch nach 16 Minuten fiel der erste Treffer der Partie. Eine perfekt getretene Ecke von Wagner fand den Kopf von Richter, welcher freistehend einnickte. Cossebaude beflügelte diese Führung merklich, sodass sich die Elf von Marco Matthes im Anschluss weitere gute Chancen erspielte, allerdings scheiterten sowohl Richter als auch Kleebank an Karnath. Kurz darauf gab es jedoch einen Aufschrei auf der Gegenseite: Schönherr wurde im Sechzehner von den Beinen geholt – Elfmeter. Matthias Mark lief an und setzte den Ball am rechten Pfosten vorbei. Bis zum Pausentee neutralisierten sich beide Teams, folgerichtig ging es mit einem 1:0 für den TSV Cossebaude in die Katakomben.

Der zweite Durchgang begann ähnlich attraktiv und temporeichen wie die erste Hälfte und beide Mannschaften suchten den direkten Weg nach vorn. Nach 50 Minuten fiel letztlich der verdiente Ausgleich. Matthias Mark zog einen Freistoß aus 22 Metern halblinker Position perfekt ins Angel und ließ die zahlreichen Anhänger der Spielvereinigung jubeln. Fortan spielte nur noch eine Mannschaft. Die Löbtauer übernahmen das Zepter und setzten den Gegner gehörig unter Druck. 6 Zeigerumdrehungen nach dem Ausgleich wurde Lynge Jakobsen im Strafraum klar von den Beinen geholt, sodass Köhler den zweiten Elfmeter in diesem Spiel gab. Erneut nahm sich Mark der Sache an und vollendete diesmal trocken unten rechts. Beide Teams agierten nun mit offenem Visier. Erst verlängerte Lynge Jakobsen eine Flanke per Kopf an die Latte, dann erzielte Cossebaude einen Abseitstreffer. Die nun wahnsinnig spannende und temporeiche Partie bot den 253 Zuschauern beste Unterhaltung und forderte allen Akteuren auf dem Rasen inklusive dem Schiedsrichterteam alles ab. Als das Spiel Spitz auf Knopf stand, setzte Löbtau einen starken Angriff über die linke Seite. Fünfstück tankte sich stark bis zur Grundlinie durch und fand dann am Elfmeterpunkt den besser postierten Lynge Johansen. Der dänische Offensivmann tunnelte mit seinem Abschluss Jendro im TSVC-Gehäuse – 3:1. Cossebaude warf noch einmal alles nach vorn, doch die Defensive der Blau-Weißen verteidigte routiniert.

Die Spielvereinigung Dresden-Löbtau sicherte sich damit erstmals den Titel im Amateurpokal der Ostsächsischen Sparkasse Dresden. Kapitän Robert Hornuff und Trainer Eric Sobczak nahmen den Pokal von Vizepräsident Christian Bartsch in Empfang. Wir gratulieren der SpVgg. Dresden-Löbtau und bedanken uns bei beiden Mannschaften sowie Fanlagern für ein tolles Endspiel

Spielstatistik:

SpVgg. Dresden-Löbtau: Karnath – Minack, Hornuff, Leimer, Schneider, Pape – Schönherr, Fünfstück – Möller, Mark, Lynge Johansen (90. Glathe)

TSV Cossebaude: Jendro – Giese (69. Lattermann), Wolf (69. Michalk), Möbius, Matthes – Klapsch, Kleebank, Wagner, Hendrich – Schwarz (79. Haller), Richter

Tore: 0:1 Richter 16., 1:1 Mark 50., 2:1 Mark 57./FE, 3:1 Lynge Johansen 78.

Gelbe Karten: Mark, Fünfstück, Schneider, Schönherr, Leimer – Wagner, Wolf, Richter, Kleebank

Schiedsrichter: Nicholas Köhler, Benjamin Arnold, Oskar Lämpel, Nico Lorenz

Zuschauer: 253