Rückblick auf den Landespokal

Während die deutsche Nationalmannschaft im letzten Länderspielfenster des Jahres um die Qualifikation zur Weltmeisterschaft kämpfte, standen im Freistaat die Achtelfinals im Wernesgrüner Sachsenpokal auf dem Programm. Wir werfen für euch ein Blick auf die Partien und schauen zudem auf die Pokalwettbewerbe bei den Frauen.

Lediglich zwei Vertreter aus dem Gebiet des Stadtverbandes Fußball Dresden standen im Achtelfinale des Landespokals und hofften auf den Einzug in die nächste Runde. Den Auftakt machte am Samstag der Dresdner SC 1898, welcher bei der Überraschungsmannschaft SSV Fortschritt Lichtenstein gastierte. Und auch diesmal zeigte die Landesklasse-Elf aus dem Erzgebirge ihre Qualität, ging früh in Führung und stellte den DSC vor Probleme. Zwar besorgte Paul Augustin den Anschluss für den Sportclub, doch Lichtenstein zog in der Folge davon. Der DSC erholte sich von den neuerlichen Rückschlägen nicht mehr und unterlag letztlich vor 200 Zuschauern mit 2:5. Damit endete für die Mannschaft von Andre Heinisch die diesjährige Pokalreise.

Am Sonntag stieg dann auch die SG Dresden Striesen ins Geschehen ein und empfing auf heimischer Anlage den Oberligisten VfB Auerbach. Die SGS musste zwar nach 11 Minuten den Rückstand verkraften, kam in der Folge jedoch immer besser ins Spiel. Mit viel Leidenschaft und einem starken Kampf bot man dem Favoriten Paroli und witterte nach einem Platzverweis gegen Auerbach in der Schlussphase noch einmal Morgenluft. Leider gelang den Auerbachern wenig später das entscheidende 2:0, doch die Striesener können mit großem Stolz auf ihre Leistung blicken.

Dennoch verabschiedeten sich damit die beiden verbliebenen Dresdner Teams aus dem Landespokal. In den weiteren Duellen blieben Überraschungen weitestgehend aus und die Favoriten vom Chemnitzer FC, VFC Plauen, FSV Zwickau und FC Grimma setzten sich durch. Auch die Neuauflage des Vorjahresfinales zwischen dem 1.FC Lokomotive Leipzig und dem FC Erzgebirge Aue ging diesmal mit 1:0 an den lila-weißen Favoriten. Für die einzige Überraschung sorgte Landesligist BSG Stahl Riesa, welcher den Oberligisten aus Bischofswerda aus dem Wettbewerb warf. Die Viertelfinals im Wernesgrüner Sachsenpokal gehen dann im März 2026 über die Bühne.

Sachsenlotto-Pokal der Frauen

Im Sachsenlotto-Pokal der Frauen standen die Viertelfinals bereits am 09. November an. Als einzige verbleibende Mannschaft aus Dresden zeigte sich die SG Dynamo Dresden dabei stark und schlug den SV Eiche Reichenbrand mit 2:1. Nun geht es im Kampf um den Landespokal im Halbfinale weiter. Am kommenden Sonntag (23.11.2025) trifft man auf heimischer Anlage auf den Chemnitzer FC und empfängt damit einen der Topfavoriten auf den Titel.

Auch im Kleinfeld-Landespokal der Frauen gab es für die Dresdner Teams etwas zu jubeln. Die Zweitvertretung des Serkowitzer FSV besiegte in einem spannenden Spiel die SpG Bräunsdorf/Bobritzsch dank eines späten Treffers von Nina Förster mit 3:2. Die Spielerin der Grün-Weißen zeigte sich für alle drei Treffer ihrer Mannschaft verantwortlich und war damit maßgeblich am Einzug in die nächste Runde beteiligt. Noch spannender machte es die SG Gebergrund Goppeln. Im Duell mit der SpG Affalter/Aue stand es nach turbulenten 90 Minuten 4:4, sodass es in die Overtime ging. In dieser traf Mandy Görsch doppelt und sicherte ihrer SGGG das Weiterkommen ins Halbfinale. Damit stehen die Chancen auf einen Dresdner Pokalerfolg gut, denn in diesem Jahr sind gleich zwei Teams im Final Four vertreten. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld vom VfL Wildenfels und SpG Lausitz/Wittichenau.

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