Wenig zu holen für die Dresdner Teams im Sachsenpokal
Während die deutsche Nationalmannschaft am vergangenen Wochenende die ersten beiden Spiele der WM-Qualifikation bestritt, stand in Sachsen der Landespokal auf dem Programm. Die acht teilnehmenden Teams aus dem Verbandsgebiet des SVF Dresden konnten dabei nicht an die erfolgreiche Vorsaison anknüpfen und mussten zu großen Teilen bereits die Segel streichen.
Am Samstag griffen die ersten drei Mannschaften ins Geschehen ein. Der FV Blau-Weiß Zschachwitz gastierte, nach einem Freilos in der 1. Runde, im Landesklasse-Duell beim Meißner SV 08 und musste anerkennen, dass der Gastgeber an diesem Tag die besseren Argumente auf seiner Seite hatte. Vor 125 Zuschauern siegten die Porzellanstädter deutlich mit 5:1. Ein deutlich schwereres Los erwartete Landesligist SC Borea Dresden, welcher den Regionalliga-Vierzehnten FC Eilenburg auf heimischer Anlage empfing. Die Nordlichter hielten vor allem in der Anfangsphase gut mit und brachten ein 0:0 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel zog der FCE das Tempo jedoch etwas an, schoss durch Franco Schädlich, Niklas Borck und den doppelten William Kallenbach vier Tore und fuhr schließlich einen souveränen Erfolg ein. Für eine Überraschung sorgte hingegen die SG Dresden Striesen im Pokalduell gegen Landesligist VfL Pirna-Copitz. So gingen die Rot-Weißen zweifach in Führung, mussten jedoch durch Doppelpacker Jakob Funken den Ausgleich hinnehmen. Folglich ging es mit einem 2:2 in die Verlängerung, welche jedoch keine weiteren Tore brachte. Die Entscheidung fiel also vom Punkt. Hier bewiesen die Hausherren die besseren Nerven und kegelten den Favoriten mit 6:5 aus dem Wettbewerb.
Den Sonntag eröffnete der Post SV Dresden gegen den VfB Fortuna Chemnitz. Zwar hielt die Post lange hervorragend mit, doch ein Tor von Benjamin Haase in der Schlussviertelstunde beendete die Hoffnungen aufs Weiterkommen. Ein echtes Highlight-Los zog der Radeberger SV und empfing im heimischen Vorwärts-Stadion den Regionalligisten und zweifachen DDR-Meister BSG Chemie Leipzig. Mehr als 1.600 Zuschauer fanden den Weg in die Bierstadt und sorgten für einen fantastischen Rahmen dieses Pokalspiels. Der RSV hatte sich in der Organisation des Spiels mächtig ins Zeug gelegt und einen reibungslosen Ablauf realisiert. Auf dem Feld kämpften die Blau-Weißen mit allen Mitteln, doch die individuelle Qualität sorgte für klare Verhältnisse. Letztlich endete die Partie mit einem 0:7 aus Radeberger Sicht. Enttäuschend verliefen zudem die Pokalspiele von Landesligist FV Dresden 06 Laubegast und Landesklasse-Vertreter Radebeuler BC 08. Während sich die Blau-Gelben trotz langer Überzahl beim Leipziger SC (0:2 nach Verlängerung) blamierten, schied Radebeul im vogtländischen Oelsnitz aus. Nach einem turbulenten Spiel sicherte sich Merkur mit einem 4:3 nach Verlängerung das Weiterkommen und beendete die Radebeuler Pokalreise.
Den Abschluss eines langen Pokalwochenendes bildete am Montagabend der Dresdner SC. Im heimischen Heinz-Steyer-Stadion empfing die Mannschaft von Andre Heinisch die SG Motor Wilsdruff und wurde ihrer Favoritenrolle gerecht. Nachdem der Sportclub bereits zur Pause deutlich in Führung lag, sorgte Kapitän Dzenan Hot kurz nach der Pause für klare Verhältnisse. Am Ende lautete das Ergebnis vor mehr als 600 Zuschauern 5:1. Somit verbleiben mit dem Dresdner SC und der SG Dresden Striesen noch zwei Dresdner Teams im Wettbewerb. Weiter geht es für die beiden verbleibenden Mannschaften aus dem Verbandsgebiet in der dritten Runde, welche am Wochenende des 11./12.10.2025 stattfindet. Die SG Dresden Striesen empfängt auf heimischer Anlage den FSV 1990 Neusalza-Spremberg, der Dresdner SC gastiert beim Leipziger SC 1901.