Radebeuler BC (Ü40) und Sportfreunde 01 (Ü50) holen Hallentitel

In der Sporthalle des Gymnasiums Dresden-Klotzsche fanden am 25.01. die Hallen-Stadtmeisterschaften der Altsenioren Ü 40 und Ü 50 statt. Auf sehr hohem Niveau spielend endeten beide Turniere nach spannendem Verlauf mit kleinen Überraschungen.  In der Ü 40, in der sechs Mannschaften jeder gegen jeden spielten, gab es gleich in der ersten Partie des Turniers einen Paukenschlag. Mit  4:0 überrollte die TSV Rotation Dresden den zuletzt drei Mal hintereinander siegenden Hallenmeister VfB Hellerau-Klotzsche. Als Rotation auch den zweiten Großen, die SG Striesen, mit 2:0 abfertigte, sah alles nach einem einsamen Durchmarsch aus. Doch dann schlug völlig überrschend, aber nicht unverdient der SV FS Rossendorf die Rotation mit 3:1 – und dies nach einem 0:1-Rückstand. Damit war das Turnier wieder offen. Gleich vier Mannschaften hatten noch Chancen auf den Stadtmeistertitel. Schließlich setzte sich der Radebeuler BC (11 Punkte) knapp vor Rotation (9 Punkte), Striesen (8 Punkte), Hellerau-Klotzsche (7 Punkte), Rossendorf (4 Punkte) und der ESV (3 Punkte) durch.

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Am Nachmittag  dominierten in der Vorrunde des aus acht Mannschaften bestehenden Ü 50-Turniers die in den letzten Jahren als Titelhamster antretenden Weixdorfer. Alle Zuschauer sahen die SG Weixdorf als verdienten Hallenmeister. Doch im Halbfinale gaben sie eine 1:0-Führung her und verloren die Entscheidung gegen Löbtau mit 2:3 am Siebenmeterpunkt. Im Spiel um Platz 3 führten sie wieder 1:0, kassierten aber kurz vor dem Schlusspfiff den Ausgleich durch den mit 68 Jahren (!) ältesten Spieler des Turniers Hannes Sebastian (SG Striesen) und schließlich auch noch das 1:2.

Den Turniersieg holte sich überraschend, aber nicht unverdient die mannschaftlich geschlossen auftretenden Sportfreunde 01, die im Halbfinale Striesen und im Finale Löbtau jeweils 1:0 schlugen. Das Finaltor resultierte dabei aus einem für Löbtau höchst unglücklichen Eigentor, denn ein scharfer Schuss von Jörg Kirchner wäre wöhl weit neben das Tor gegangen, wurde aber vom Rücken des besten Spielers der Löbtauer Wolfgang John ins eigene Tor abgefälscht.

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