Erfahrungsbericht Bad Blankenburg

Wie jedes Jahr veranstaltete der Thüringer Fußball-Verband vom 21.01.-23.01.11 in der „Landessportschule Bad Blankenburg“ einen Sichtungslehrgang für seine talentiertesten Nachwuchsschiedsrichter. Traditionell nehmen an dieser Veranstaltung auch immer zwei Schiedsrichter aus unserem Kreis teil. Diese zwei waren in diesem Jahr wir beide, Stephan Brockpähler und Johann Marks.

Nach dem Beziehen der großzügigen Zimmer und einem reichlichem Abendbrot wurde der Lehrgang von der Lehrgangsleitung mit einer Begrüßung offiziell eröffnet. Nach einem kurzem Vortrag darüber, wie sich ein Schiedsrichter in der Öffentlichkeit (auch im Internet) präsentieren sollte, ging es in eine der zwei Sporthallen. Dort spielten zwei vorher gebildete Fußballteams gegeneinander und ein freiwilliges SR-Team musste, die vorher nur in den Teams besprochenen, Szenarien lösen und möglichst alle Vergehen erkennen und ahnden. Eine nachfolgende Auswertung wies Stärken, aber auch Schwächen auf.

Der nächste Tag begann, nachdem reichhaltig gefrühstückt wurde, gleich mit einem Regeltest. Danach wurden von drei der vier Lehrgangsleiter in Kleingruppen Vorträge über mehrere Lehrthemen gehalten. Nach einem guten Mittagessen und einer kurzen Mittagspause wurde ein Coopertest, ein 50 Meter und ein 200 Meter Sprint absolviert. Um eine Stresssituation zu erzeugen wurde nach einer einstündigen Regenerationsphase erneut ein Regeltest geschrieben. Am Abend wurde im „Sportspub“ Bundesliga geschaut oder auf dem Kunstrasenfeld Fußball gespielt.

Am letzten Lehrgangstag wurden, bevor zur Lehrgangsauswertung übergangen wurde, zwei sehr interessante Vorträge gehalten. Der eine hatte das Stellungsspiel und der andere das Taktische Verhalten des Schiedsrichters als Thema. In der anschließenden Auswertung wurde der Lehrgang besprochen und die Besten, da bei jeder Leistungsüberprüfung Punkte vergeben wurden, ausgezeichnet.

Für uns waren es drei sehr interessante und auch erfolgreiche Tage, aus denen wir viel mitnehmen konnten. Das lag vor allem an der guten Organisation des Thüringer Fußballbundes. Vielen Dank auch an Harald Schenk, der uns begleitet und gefahren hat!

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